#Fachhochschule-Vorarlberg: Weiteres Puzzleteil im Vorarlberger Bildungsdesaster

"Lediglich die Arbeitgeberseite sei im Aufsichtsrat der FHV vertreten, beklagt der Vorsitzende des Betriebsrates, Markus Reichart.'Das führt immer öfter dazu, dass kurzfristige wirtschaftliche Interessen das Angebot der FH beeinflussen.' So würden beispielsweise Lehrstühle auf Initiative der Industrie aus dem Boden gestampft werden, die wenige Jahre später völlig unbrauchbar seien." berichtet Vorarlberg Online.

Damit wurde endlich aus der Fachhochschule selber haraus die notwendige Kritik geäußert, zu der in Vorarlberg sonst offenbar keine politische Institution etwas zu sagen hat, obwohl Vorarlberg auch sonst eine bildungspolitische Sahara ist. Die einseitige Anbindung an die "Wirtschaft" hat ja bekanntlich auch dazu geführt, dass Vorarlbergs Lehrlingsausbildung die schlechteste Österreichs ist und dass Vorarlberg nicht nur am wenigsten Akademiker und Maturanten hat sondern auch den größten Anteil an Hilfsarbeitern, Arbeitnehmern die über keine weitere Ausbildung verfügen als nur die Pflichtschule. allein im Bezirk Dornbirn sind das beinahe 30 Prozent.

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